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© 2018 CHATEAU MAUCAILLOU - 33480 MOULIS-en-MÉDOC France - Tél : 00 33(0)5.56.58.01.23 Fax : 00 33(0)5.56.58.00.88 - chateau@maucaillou.com

Château Maucaillou Version imprimable Suggérer par mail

Die Weinhändlerfamilie Petit-Laroche hatte ursprünglich ihren Sitz in Bordeaux, 104 du cours Saint-Louis. 1871 ließ sie mitten im Médoc neben dem Bahnhof von Moulis die Keller und Lager von Moulis bauen, um von dort aus ihrem Gewerbe nachzugehen.

Ganz bewusst hatte sie die unmittelbare Nähe eines Bahnhofs gewählt, damit die Pferdefuhrwerke nicht weit zu fahren brauchten, um den Wein in Eisenbahnwaggons zu verladen, die von Moulis aus die Fahrt in viele europäische Länder antraten. In einer zeitgenössischen Firmendarstellung schrieben die Herren Petit-Laroche: „Die Lagergesellschaft Moulis hat sich den Verkauf von Médocweinen an den Handel in Bordeaux und auch ins Ausland zum Ziel gesetzt. Zu diesem Zwecke werden die Weine in den von ihr erbauten Kellern gegenüber dem Bahnhof von Moulis gelagert, der zentral zwischen Margaux, Pauillac, Saint-Julien und Saint-Estèphe liegt.“

Das großartige Steingebäude wies eine umbaute Fläche von 3000 qm auf. Es war sehr solide und mit allen erdenklichen modernen Ausstattungen gebaut worden, „wie sie der ordnungsgemäßen Lagerung des Weins dienlich sind. Ein breiter Korridor läuft rund um das Gebäude und man kann das Lagerhaus nur durch doppelte Seitentüren betreten, die eine Schleuse bilden. Jede Abteilung besitzt mit Klappen versehene Abzüge, damit die Gase leichter abziehen können.“ In den für ihre Zeit riesigen Kellern waren Bottiche mit einem Fassungsvermögen von 180 000 l untergebracht und es gab Platz für 9000 Fässer und 30 000 Flaschen.

maisonJ. Petit-Laroche heiratete 1875 und schenkte seiner jungen Frau zur Hochzeit ein neues, schönes Wohnhaus gegenüber den Kellern, das heutige Herrenhaus. Die Bauarbeiten wurden vom Bauunternehmen der Gebrüder Marian aus Moulis ausgeführt.

Wie der Wein mehrere Rebsorten in sich vereint, so ist auch Château Maucaillou eine gewagte Mischung mehrerer Baustile. Der überreichliche Zierart wurde Stilelementen der Renaissance und des 18. Jahrhunderts entlehnt. Eine derartige Stilmischung ist typisch für die Architektur der Weingüter im Médoc Ende des 19. Jahrhunderts, bevor die große Krise hereinbrach (Reblaus, Mehltau... mehr).


Das Gebäude ist in das Verzeichnis bemerkenswerter Weingüter Châteaux Bordeaux aufgenommen.

Gleichzeitig legte J. Petit-Laroche in den Gemarkungen « Maucaillou » und « Caubet », auf anderthalb Hektar einen neuen Weinberg an, dem er den Markennamen Maucaillou gab.
« Maucaillou » bedeutet « schlechte Steine ». Der gemarkungsname stammt wohl aus dem Mittelalter, denn derart kiesige Böden waren für den Anbau von lebenswichtigem Getreide denkbar ungeeignet. Erst später stellte man fest, dass sich diese kiesigen Anhöhen besonders gut für den Weinbau eignen.

So entstand Maucaillou, ein Weingut der Spitzenklasse. Seit 1889 erringen die Weine immer wieder die führenden Plätze bei Blindverkostungen zwischen Weinfachleuten der ganzen Welt. Maucaillou_Medaille_1890

Die Philosophie von Château Maucaillou drückt sich in der Devise aus:

"Grand Cru Classé kann ich nicht sein,
  Cru Bourgeois will ich nicht sein,
 Château Maucaillou bleibe ich."   

Philippe Dourthe.

Nörgler glauben nun zu Unrecht, dass diese Devise nur ein Plagiat der Devise des verehrten Philippe de Rothschild für sein Château Mouton Rothschild ist, bevor es 1972 in der Randordnung der Grands Crus Classés im Médoc vom 2. Platz auf den 1. Platz gelangte. 

"Grand Cru Classé kann ich nicht sein" : Château Maucaillou kann niemals in die Klassifizierung der Grands Crus du Médoc von 1855 aufgenommen werden, weil diese Klassifizierung seitdem unveränderlich feststeht und Château Maucaillou erst 1875 entstanden ist. Der Verband der Crus Classés hat es seit der offiziellen Klassifizierung von 1855 immer wieder abgelehnt, dass ein neues Mitglied hinzukommt. Das ist wirklich schade für Château Maucaillou, denn viele Weinschriftsteller setzen es regelmäßig mit einem Cru Classé von 1855 gleich (siehe Im Fokus).  

"Cru Bourgeois will ich nicht sein" : Château Maucaillou wurde 1932 offiziell als Cru Bourgeois eingestuft. Doch weil Château Maucaillou sich immer gewünscht hat, bei einer unabhängigen Klassifizierung eingestuft zu werden, hat es die Einordnung als Crus Bourgeois 2003 abgelehnt. Die gesamte Klassifizierung der Cru Bourgeois wurde kurz darauf wieder für ungültig erklärt. 

"Château Maucaillou bleibe ich", denn Château Maucaillou bleibt nun einmal das außerordentliche Gewächs, das in der ganzen Welt geschätzt wird und es eigentlich gar nicht nötig hat, seinen Ruf mit einer neuen Klassifizierung zu festigen.

 
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